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Bauherr

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Finanzierung

Dieses Vorhaben wird von der Europäischen Union, von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen kofinanziert.

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Instandsetzungssplanung

Überbau

Der Überbau erhält eine neue Abdichtung. Über der Dichtung erfolgt der weitere Aufbau mit einer 3,5 cm Gussasphaltschutzschicht und auf dieser der Einbau des Dränbetons, in dem die Schutzrohre für die Medienüberführungen verlegt werden.

Gewölbebögen

Nach dem manuellen Ausräumen der Fugen wird das Mauerwerk durch Sandstrahlen gereinigt. Schadhafte oder verwitterte Steine sind zu ersetzen, des gleichen sind Ausbrüche und die häufig durch Stirnringrisse abgetrennten Gewölberandbereiche mit Natursteinmauerwerk zu erneuern. Das Ergänzungsmauerwerk ist mit Edelstahlnadeln im Untergrund zu verankern und zu verzwicken, die gesamten Bogenleibungen werden im Trockenspritzverfahren mit einem Trasszement verfugt. Nach dem Verfugen der Bogenleibungen wird das Bogenmauerwerk ebenfalls mit einem Trasszement verpresst. Nach der Verpressung des Bogenmauerwerks  folgt die Sicherung der Bogenstirnseiten sowie Vernadelung der vorhandenen Längs- und Schrägrisse in den Gewölbeleibungen durch Einbau von je drei GEWI- Ankern pro Bogen. Weiterhin sind im Bereich der Gewölbestirnseiten die gerissenen, überwiegend aus Kalkstein bestehenden Mauersteine auszutauschen.

Ansicht

Stirnmauern

Die stirnseitigen Mauerwerksflächen der Stirnmauern und Pfeiler sind bis Unterkante der Brüstungsmauern vollständig neu zu verfugen. Das teilweise sehr harte Fugenmaterial MG III wird auf eine Tiefe von mindestens doppelter Fugenbreite manuell ausgeräumt. Die gesamten Steinoberflächen und –fugen werden im Sandstrahlverfahren gereinigt.
Die Verfugung erfolgt  in Trasszement.

Pfeilerlisenen

Die unterstromigen Pfeilerlisenen sind im oberen Bereich mit einer Vormauerung zu erneuern. Der Pfeilerkopf wird zwischen der Vormauerung mit einem Stahlbeton C 25/30 profiliert.
Der Stahlbeton dient als Unterlage für die neuen Abdeckplatten aus Theumaer Schiefer, die in einem Mörtelbett aus Trasszement verlegt und mit Edelstahlankern befestigt werden.
Der unterstromige Pfeiler 3 wird ab Fundamentoberkante neu aufgesetzt in Vormauerung aus Theumaer Schiefer. Die oberstromigen Pfeiler aus Granitquadermauerwerk werden neu verfugt und gereinigt. Der Pfeiler 5 aus unbewehrtem Stampfbeton wird mit einer Vormauerung und Abdeckplatten aus Theumaer Schiefer verkleidet.

Schutzeinrichtungen

Die vorhandenen Natursteinbrüstungen haben eine Höhe von 85 – 90 cm und werden im Rahmen der Instandsetzung auf 1,0 m erhöht. Die Brüstungen werden mit 8 cm dicken Platten aus Theumaer Schiefer abgedeckt.

Belag

Der auf dem Bauwerk vorhandene Großpflasterbelag soll wiederhergestellt werden. Ebenso werden analog dem jetzigen Bestand die ursprünglich an den Bauwerksenden vorhandenen Aufbauten (Wach- bzw. Zollhäuschen) durch eine rot abgesetzte Pflasterung wieder kenntlich gemacht.

Schnitt

 

Stadtbeleuchtung

Auf den Brüstungsmauern stehen 14 Gaslaternen, die mit elektrischen Leuchten nachgerüstet wurden. Im Zuge der Brückenrekonstruktion werden die Lampen komplett erneuert.
Die Montage erfolgt wiederum auf den Brüstungsmauern. Die Brücke wird nach Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde mit 14 neuen Straßenleuchten des Typs „Alt Berlinchen“  ausgestattet.

Sonstige Ausstattung

Die am unterstromigen Brüstungsende auf der Seite Reichenbacher Straße vorhandene bronzene Gedenktafel 93 x 66 cm wird konserviert.
In den Scheitel der Bogenstirn des Bogens 1 über dem Mühlgraben wird auf der Oberstromseite ein Ergänzungsstein mit dem Instandsetzungsjahr 2006 analog der Unterstromseite eingebaut.

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